Gerhard Richter, Lebensfreude
Aus dem 2023 freigelegten Abschnitt von Gerhard Richters Wandarbeit Lebensfreude im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden sticht die weibliche Figur im weißen Badeanzug merklich hervor, die mehr ästhetisch denn programmatisch angelegt scheint und den Kriterien der Malerei des sozialistischen Realismus wohl nicht gänzlich entspricht. Sie ist Teil der 15 Meter langen Diplomarbeit Richters an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, die er 1956 im Südflügel des Stiegenhauses des Museums ausführte. Dargestellt ist ein in fünf Szenen gruppiertes Arkadien, das in seiner Gesamtheit in eine Landschaft mit See, Bäumen und Tieren eingebettet ist, von denen nun jene Gruppe der Badenden am Strand sowie eine weitere, einen Rundtanz ausführende zu sehen sind.
Ernst Caramelle. Denkfiguren
Im Studienzentrum der Sammlung Generali Foundation im Rupertinum wird mit Postern, Katalogen und Ephemera die Ausstellung Ernst Caramelle. Denkfiguren gezeigt, eine kleine, sehr feine Präsentation, in der die Arbeit Video-Landschaften im Zentrum steht. Zur Diskussion gestellt wird das „labile Verhältnis von Realität und Illusion, von Bild und Raum“ (Pressetext), das Caramelle in seiner Arbeit thematisiert.
Archiv
2022
Thomas D. Trummer im Gespräch mit Hlldegund Amanshauser, Bregenz 25.02.2022, anlässlich der Ausstellung von Otobong Nkanga
2021
Susanne Neuburger zum „Pierrot lunaire“ von Marlene Monteiro Freitas bei den Wiener Festwochen.
Ein Gespräch von Hildegund Amanshauser mit Anna Meyer über ihre Arbeit im Rahmen des Projekts Serpentine, A Touch of Heaven (and Hell), Großglockner Hochalpenstraße 2020 bis 2022.
Susanne Neuburger
Zu Tatjana Dannebergs „Wait a Minute“ im Salzburger Kunstverein (8.5. bis 11.7.2021)
Der von Krzysztof Pomian prominent in der FAZ lancierte Artikel „Wie schlecht steht es wirklich um die Zukunft der Museen?“ hat uns erstmals mit dem möglichen Verschwinden des Museums konfrontiert.