Stano Filko
Dem slowakischen Künstler Stano Filko (1937–2015) ist derzeit im Museum der Moderne Salzburg die Retrospektive 12 Chakras of Becoming, gewidmet. Seine Arbeit fasziniert mit einer merkwürdigen Mélange aus Modernismus, Poesie, Wissenschaft, science fiction, Technik, russischem Kosmismus und östlicher Mystik. Filkos Salzburger Ausstellung, spiegelt in ihrer Vielfalt und Fülle das Überwältigende dieses Oeuvres wider und arbeitet sich an den Ordnungssystemen ab, die der Künstler selbst für sein Werk festlegte. Insgesamt 350 Arbeiten bieten einen intensiven Einblick in das Gesamtoeuvre.
Schieflage (Karl Lueger, 3,5°)
Susanne Neuburger stellt den Entwurf von Klemens Wihlidal für die Umgestaltung des Lueger-Denkmals in den Kontext zeitgenössischer Skulptur und erkundet so seine Bezugssetzung sowohl zum Medium der Skulptur wie zu einigen aktuellen Beispielen.
Raoul Hausmann (1886-1971)
Raoul Hausmann (1886 -1971). Vision. Provokation. Dada. Berlinische Galerie, Berlin, 08.11.2025 bis 16.03.2026. Hildegund Amanshauser berichtet über diese erste umfassende Retrospektive des Mitbegründers von Dada Berlin, einer der bedeutendsten Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts,
Angesagte Mädchen
Eine Ausstellung mit 150 Exponaten im Linzer Lentos, Texte von Teresa Präauer, die 1. Mädchenbühne in Wien Favoriten, das neu benannte Haus Scheu als „Haus Erika Ida Marie“: Dem Mädchen wird aktuell viel Aufmerksamkeit gewidmet, als stünde sein Status auf einem Prüfstein: ein komplexes Thema, das an vielen Bezügen festzumachen ist und Projektionsfläche aus Literatur und bildender Kunst sein kann.
Recipes for Broken Hearts
Unter dem Titel Recipes for Broken Hearts („Rezepte für gebrochene Herzen“) kuratierte Diana Campbell (Assistenzkurator Timor Zolotoev) die erste Buchara Biennale, die bisher die größte ihrer Art in Zentralasien war.
Marie Antoinette Style
Es beginnt mit Marie Antoinette und endet mit Dior und anderen Designern wie Moschino, Vivienne Westwood oder Manolo Blahnik, die sich alle von der legendären französischen Königin inspirieren ließen: Mit 250 Exponaten präsentiert Marie Antoinette Style im Londoner Victoria und Albert Museum einen Blockbuster in aufwändiger Inszenierung, als wolle man der Pracht am Hof in Versailles auf Augenhöhe begegnen.